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TU Berlin

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Anja studiert Informatik

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Warum hast du dich für das Studium Informatik entschieden?
Ich bin erst auf Umwegen zur Informatik gekommen. Meine erste Wahl war auf die Architektur gefallen, dort fühlte ich mich mit allem, was mich interessiert und was mir Spaß macht, zu Hause. Was sich jedoch während des Studiums bereits leise andeutete, trat nach Ende meines Studiums umso deutlicher zu Tage: die Erkenntnis, dass Architektur denken und Architektur machen wirklich zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe sind, vor allem in Deutschland. So habe ich mich also, statt den Weg ins Architekturbüro zu nehmen, auf die Suche nach einer Ergänzung gemacht. Und da es zwischen der Informatik und der Architektur unheimlich viele Schnittstellen gibt, war für mich relativ schnell klar, dass mich die Informatik auf meinem weiteren Weg begleiten wird.

Was gefällt dir am besten an deinem Studium?
Am besten gefällt mir, dass das Studium der Informatik eine echte Herausforderung ist. Es gibt viele Konzepte, die nicht selbsterklärend sind und wirklich erst mal des "Studiums" bedürfen. Und wenn man sich am Ende des Tages wieder ein bisschen schlauer fühlen darf, wirkt sich das erheblich auf die Grundstimmung aus. ;)

Hattest du dieses Interesse schon in der Schule?
In der Schule hatte Informatik noch keinen wirklich großen Stellenwert für mich, meine große Liebe damals galt eher der Mathematik und der Physik. Aber jetzt im Laufe des Studiums ist es spannend zu entdecken, wie viele mathematische Konzepte es in der Informatik doch eigentlich gibt.

Welche Deiner Stärken kannst du in das Studium einbringen?
Der Bachelor ist gegenüber dem Diplom wirklich noch mal eine besondere Herausforderung. Der dichte und für meinen Geschmack etwas zu fixe Stundenplan zerrt, gerade in der Kombi mit Familie und Job, doch schon ab und an ganz schön am Nervenkorsett, da sind Ausdauer, Organisationstalent und vor allem Spaß an der Sache gefragt.

Wie ist das bei Dir mit der Vereinbarkeit von Studium und Kind(ern)?
Meine Kinder habe ich beide bereits während des Architekturstudiums bekommen, und dem lag auch eine bewusste Entscheidung zu Grunde. Ein BaföG-finanziertes Diplomstudium ermöglichte sehr viele Freiräume und war so flexibel zu gestalten, dass man das wirklich gut mit Kindern vereinbaren konnte. Zudem war das Studium so aufgebaut, dass man ca. 90% Seminararbeit hatte, das hat einfach den Vorteil, dass man mit den Leuten reden kann (kleine Gruppen) ohne gleich eine Hundertschaft involvieren zu müssen. Dass ich damals sehr viel Unterstützung von Kommilitonen und Rücksichtnahme durch die Dozenten erfahren habe, lässt mich bis heute die Meinung vertreten, dass Studium und Kind sich in jedem Fall nicht gegenseitig ausschließen, sondern sich eher sogar noch bereichern. Gefühlt ist es jedoch schwieriger, das Bachelor-Studium und Familie, aufgrund der Verschulung und der Dichte des Stoffes, unter einen Hut zu bringen. Aber hier ist die TU mit dem Mentoring-Programm TU-Tandem auf jeden Fall auf einem guten Weg was "institutionalisierte" Hilfen angeht.

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